Betriebsrat & KI: Workshop zur Copilot-Mitbestimmung
Von der Rechtsgrundlage bis zur Betriebsvereinbarung – an einem Tag, mit Option auf ein Intensiv-Training an Tag 2.
Unser Betriebsrat steht vor der Copilot-Einführung – wie gestalten wir den Prozess aktiv und verhandeln eine fundierte Betriebsvereinbarung?
Der Workshop speziell für Betriebsräte und Personalvertretungen: Vormittags erarbeiten Sie rechtliche Grundlagen, Mitbestimmungsrechte, Betriebsvereinbarungs-Textbausteine und einen konkreten Maßnahmenplan. Nachmittags erleben Sie Microsoft Copilot live aus Sicht der Belegschaft – Übersetzung, Protokolle, Admin-Sicht. Optional buchbar: ein zweiter Tag als Hands-on-Training, damit das Gremium Copilot selbst für seine Arbeit nutzen lernt.
Methodik und Ablauf
Wir arbeiten nach dem Copilot-Mitbestimmungs-Framework – einem bewährten Vorgehen, das Struktur und Anpassungsfähigkeit verbindet.
- 1
Rechtslage: §87, §80, §90, §97 BetrVG und aktuelle Rechtsprechung (u.a. LAG Hessen 2024)
- 2
Scope-Klärung: Welche Copilot-Produkte, welche Beschäftigtengruppen, welche Prozesse?
- 3
Technik-Verständnis: Copilot Chat vs. M365 Copilot, Purview, EU Data Boundary, EU AI Act
- 4
Betriebsvereinbarung: Muster-Textbausteine, Verhandlungsstrategie, rote Linien
- 5
Maßnahmenplan: Konkrete Schritte, Zuständigkeiten, Fristen, Sachverständigenrecht
Das ist enthalten
- Vormittag – Recht und Verhandlungskompetenz: §87, §80, §90, §97 BetrVG, aktuelle Rechtsprechung, Sachverständigenrecht
- Scope des Changes definieren: Welche Copilot-Produkte, welche Beschäftigtengruppen, welche Prozesse sind betroffen?
- Begriffe und Technik: M365 Copilot vs. kostenloser Copilot, Purview, EU Data Boundary, EU AI Act – verständlich erklärt
- Betriebsvereinbarung erarbeiten: Muster-Textbausteine, auf Ihre Situation angepasst, inkl. Regelung zu Teams-Transkripten
- Recruiting und KI: Wo ist Copilot als Werkzeug zulässig, wo beginnt Hochrisiko-KI nach EU AI Act?
- Maßnahmenplan erstellen: Konkrete Schritte, Zuständigkeiten und Fristen als Ergebnis des Vormittags
- Nachmittag – Copilot live erleben: Demo aus Betriebsrats-Perspektive (Teams, Outlook, Word)
- Simultanübersetzung, Live-Untertitel, automatische Meeting-Protokolle – was das für die Belegschaft bedeutet
- Admin-Sicht: Was kann ein Admin sehen, was nicht? Purview-Logs, Usage Reports, Berechtigungen
- KI-Output kritisch bewerten: Halluzinationen erkennen, Qualitätskontrolle bei juristischen Themen
- Paket zum Mitnehmen: BV-Textbausteine, ausgefüllte Checkliste, Maßnahmenplan und Schulungsunterlage
- Optionaler Tag 2 (kostenloser Copilot): Prompt Engineering, Recherche, Textarbeit, Prompt-Bibliothek
- Optionaler Tag 2 (M365 Copilot): Teams-Protokolle live, Outlook-Korrespondenz, BV-Entwürfe in Word
Für wen ist dieses Format?
- Betriebsratsgremien vor oder während einer Copilot-Einführung, die den Prozess aktiv mitgestalten wollen
- Betriebsratsvorsitzende, die eine fundierte Verhandlungsgrundlage für die Betriebsvereinbarung brauchen
- Gesamt- und Konzernbetriebsräte, die einheitliche Regelungen für mehrere Standorte erarbeiten
- Schwerbehindertenvertretungen und Jugend- und Auszubildendenvertretungen, die ihre Perspektive einbringen wollen
- Personalvertretungen im öffentlichen Dienst mit vergleichbarer Mitbestimmungssituation
Was nehmen Teilnehmende mit?
- Sie kennen Ihre konkreten Mitbestimmungsrechte bei der KI-Einführung und deren Grenzen (inkl. aktueller Rechtsprechung)
- Sie verstehen die technischen Grundlagen: Was sieht ein Admin, was regelt Purview, was sagt die EU Data Boundary?
- Sie haben eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Checkliste und einen Maßnahmenplan erarbeitet
- Sie verfügen über Muster-Textbausteine für die Betriebsvereinbarung als Verhandlungsgrundlage
- Optional Tag 2: Der BR nutzt Copilot eigenständig – für Protokolle, BV-Entwürfe, Recherche, Kommunikation
Das bekommen Sie schwarz auf weiß
Erwartbare Wirkung im Unternehmen
- Der Rollout wird nicht durch offene Mitbestimmungsfragen blockiert – der BR agiert als kompetenter Partner
- Die Betriebsvereinbarung entsteht auf Basis erprobter Textbausteine statt auf dem leeren Blatt – das spart Wochen
- BR-Mitglieder können gegenüber der Belegschaft kompetent auskunftsfähig sein und Bedenken adressieren
- Die Qualifizierung zählt nach §37 Abs. 6 BetrVG als erforderliche Schulung – Kosten trägt der Arbeitgeber
Workshop unverbindlich besprechen?
Buchen Sie ein 15-Minuten-Erstgespräch oder schreiben Sie uns kurz – wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag.
Passende Trainings für Ihre Teams
Damit aus der Strategie gelebte Praxis wird: Trainings, die die Kompetenz einzelner Teams aufbauen und den Erfolg Ihres Formats sichern.
Microsoft Copilot & Compliance - Rechtssichere KI-Nutzung
4 Stunden (Halbtag)
Zum TrainingEU AI Act Pflichtschulung – Rechtssichere KI-Nutzung im Unternehmen
4 Stunden (Halbtag)
Zum TrainingCopilot Grundlagen: Prompt Design & KI-Kompetenz
Halbtag | Ganztag | 3×2h Lernreise
Zum TrainingÜber die Copilotenschule
Die copilotenschule.de ist Deutschlands spezialisierter Anbieter für Microsoft Copilot Schulungen und KI-Trainings. Als Marke der 2011 gegründeten Yellow-Boat Consulting verbinden wir über ein Jahrzehnt Erfahrung in digitaler Transformation mit tiefgreifender Expertise im Microsoft-Ökosystem. Unsere Trainings fokussieren konsequent auf reale Arbeitsprozesse – praxisnah, compliance-konform und wertschöpfend.
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Format
Wer bezahlt die Schulung des Betriebsrats zur Copilot-Einführung?
Der Arbeitgeber. Nach §37 Abs. 6 BetrVG hat der Betriebsrat Anspruch auf Schulungen, die für seine Arbeit erforderlich sind. Bei der Einführung eines KI-Systems wie Microsoft 365 Copilot ist die Erforderlichkeit regelmäßig gegeben. Eine Begründungshilfe zum Herunterladen finden Sie auf unserer Wissensseite unter copilotenschule.de/wissen/copilot-betriebsrat.
Wie ist der Tag aufgebaut – und was bringt der optionale zweite Tag?
Der erste Tag ist ganztägig: Vormittags Rechtslage, Mitbestimmungsrechte, Betriebsvereinbarung und Maßnahmenplan. Nachmittags erleben Sie Copilot live aus BR-Sicht: Teams, Outlook, Word, Übersetzung, Protokolle und Admin-Sicht. Der optionale zweite Tag ist ein Hands-on-Training, bei dem BR-Mitglieder Copilot selbst nutzen lernen – wahlweise mit dem kostenlosen Copilot (Prompt Engineering, Recherche, Textarbeit) oder der lizenzierten M365-Version (Protokolle, Outlook, Word-Entwürfe).
Können wir den Workshop auch als Online-Training durchführen?
Ja, der Workshop funktioniert als Classroom-Training und als Live-Online-Training gleichermaßen. Bei der Online-Variante arbeiten wir mit Breakout-Sessions und geteilten Dokumenten, damit die gemeinsame Erarbeitung genauso intensiv wird wie im Seminarraum.
Brauchen die Teilnehmenden bereits Copilot-Lizenzen?
Für Tag 1 nicht – der Nachmittagsblock funktioniert als moderierte Demo, die Teilnehmenden müssen Copilot nicht selbst bedienen. Für den optionalen zweiten Tag sind Lizenzen hilfreich, aber nicht zwingend: Wir arbeiten auch mit dem kostenlosen Microsoft Copilot und zeigen M365-Funktionen bei Bedarf per Demo. Der zweite Tag ist bewusst so aufgebaut, dass beide Varianten (kostenlos und lizenziert) tragen.
Was bekommt das Gremium am Ende des Tages schwarz auf weiß mit?
Drei Dokumente: Muster-Textbausteine für die Betriebsvereinbarung, die auf Ihre Situation angepasst wurden. Eine ausgefüllte 14-Punkte-Checkliste zum Status Ihrer Copilot-Einführung. Einen Maßnahmenplan mit konkreten Schritten, Zuständigkeiten und Fristen. Plus eine Schulungsunterlage, die das Gremium auch in späteren Sitzungen nutzen kann.