Interne Copilot-Multiplikatoren ausbilden: Warum Change-Begleitung im Alltag den Unterschied macht

    Interne Copilot-Multiplikatoren tragen den Change im Alltag und schlagen die Brücke zwischen Trainings und Anwenderpraxis. Wie eine ehrliche Train-the-Trainer-Ausbildung in vier Tagen plus Begleitung tatsächlich wirkt.

    Zuletzt aktualisiert: 28. April 2026

    Schnellantwort

    Ein Copilot-Rollout lebt von zwei Pfeilern: starken Trainings, die fachliche Tiefe und Begeisterung schaffen, und internen Multiplikatoren, die den Change im Arbeitsalltag begleiten. Multiplikatoren ersetzen keine Trainings – sie sind der Anker dazwischen. Sie sind in der Kaffeeküche greifbar, übersetzen neue Funktionen in die eigene Sprache und tragen den Pulsschlag des Rollouts auch in den Wochen zwischen Lernanlässen. Wer Multiplikatoren aufbauen möchte, sollte das mit der gleichen Sorgfalt tun wie ein gutes Training. Wir bilden seit Jahren unsere eigenen Trainerinnen und Trainer in vier Tagen Vollzeit aus – mit verzahnter Didaktik und Fachlichkeit, mit echten Lehrproben, mit einer kompletten Material-Bibliothek und einer fortlaufenden Begleitung über Community of Practice und Update-Pool. Genau dieses Programm öffnen wir jetzt auch für Firmenkunden, die ihre eigenen Copilot-Multiplikatoren mit derselben Sorgfalt aufbauen wollen.

    In den Gesprächen, die wir derzeit mit L&D-Leitungen und Geschäftsführungen aus dem DACH-Raum führen, kehrt ein Bild mit fast identischen Worten wieder: Der Pilot lief gut, die ersten Trainings haben gewirkt, einzelne Bereiche zeigen erste Erfolge – und jetzt steht das Unternehmen vor der Frage, wie der Rollout in der Breite trägt, wenn die Aufmerksamkeit nicht mehr auf jedem einzelnen Bereich liegen kann. An dieser Stelle taucht in fast jedem Gespräch derselbe Begriff auf: Multiplikatoren. Menschen aus dem eigenen Haus, die das, was in Trainings vermittelt wurde, in den Alltag tragen, ohne dass jede Frage an einen externen Anbieter geht. Wer dieses Bild ernst nimmt, kommt zu einer einfachen Erkenntnis: Multiplikatoren sind kein Ersatz für gute Trainings, sondern deren Verlängerung in den Alltag.

    Was Multiplikatoren im Rollout wirklich tun

    Trainings haben eine klare Stärke: Sie schaffen Fokuszeit, in der Mitarbeitende einmal aus dem Tagesgeschäft heraustreten und sich konzentriert mit Copilot beschäftigen können. In dieser Zeit entstehen die fachlichen Grundlagen, das methodische Selbstvertrauen und – im besten Fall – die Begeisterung, mit der jemand am nächsten Tag mit anderen Augen vor dem eigenen Posteingang sitzt. Diese Wirkung ist real, sie ist messbar, und sie ist die Voraussetzung dafür, dass aus einem Lizenzkostenposten überhaupt eine Veränderung wird.

    Was Trainings allein nicht leisten können – aufgrund ihrer Form, nicht aufgrund ihrer Qualität – ist die laufende Präsenz im Arbeitsalltag zwischen den Sessions. Die Frage in der Kaffeeküche, der schnelle Blick auf einen Prompt, der nicht zündet, die Übersetzung eines neuen Features in den eigenen Reisekostenprozess. An genau dieser Stelle setzen Multiplikatoren an. Sie sind die Person im Team, die im richtigen Moment greifbar ist, die Sprache der eigenen Prozesse spricht und das im Training Gelernte in einen Anwendungsfall hebt, den die Mitarbeitenden tatsächlich vor sich haben. Eine systematische Einordnung der Rollout-Phasen und der Rolle interner Begleiter darin finden Sie in unserem Leitfaden für die Copilot-Einführung im Unternehmen.

    Diese Rolle lässt sich nicht von außen ausfüllen. Sie braucht Nähe, Kontinuität und Vertrauen, das über Jahre gewachsen ist. Multiplikatoren sind deshalb nicht das günstigere Modell, sondern das andere Modell. Sie ergänzen das, was Trainings leisten, um eine Dimension, die im Lernraum prinzipiell nicht entsteht.

    Multiplikatoren aus Budget-Realismus – und warum das gut ist

    In ehrlichen Gesprächen mit L&D-Verantwortlichen kommt der Punkt früher oder später auf den Tisch: Selten wird das Multiplikatoren-Modell auf der grünen Wiese geplant, oft ist es eine Antwort auf ein Budget, das nicht reicht, um eine ganze Belegschaft komplett über externe Trainings zu führen. Diese Realität gehört in einen ehrlichen Text. Sie ist auch nichts, was man verstecken müsste – im Gegenteil. Aus dieser Spannung entstehen häufig die strukturell besseren Programme, weil Verantwortliche genau hinsehen müssen, welche Lernanlässe wirklich extern getragen werden, welche Bereiche eigene Multiplikatoren brauchen und wie beides ineinandergreift.

    Wer ein Multiplikatoren-Programm aus dieser Notwendigkeit heraus aufbaut, sollte zwei Dinge nicht verwechseln: knappe Budgets und halbe Sorgfalt. Ein knappes Budget zwingt zur Priorisierung, und das ist legitim. Eine halbe Sorgfalt in der Ausbildung der Multiplikatoren wiederum führt regelmäßig dazu, dass das Programm im Alltag nicht trägt, weil die ausgebildeten Personen weder die fachliche Tiefe noch die didaktische Selbstsicherheit haben, um in schwierigen Situationen Stand zu halten. Genau an diesem Punkt setzt unsere Train-the-Trainer-Ausbildung an: Die Sorgfalt bleibt, auch wenn der Rahmen pragmatisch dimensioniert ist.

    Warum die Ausbildung vier Tage braucht – und verzahnt

    Wer am Tag nach der Ausbildung im eigenen Haus zwischen einer Skeptikerrunde im Vertrieb, einem Power User aus der IT und einem Adoption-Gespräch mit der Geschäftsleitung wechselt, braucht drei Kompetenzfelder gleichzeitig im Repertoire: die eigene fortgeschrittene Copilot-Praxis, ein belastbares Bild davon, wie ein Adoption-Programm im Unternehmen funktioniert, und didaktisches Werkzeug für sehr unterschiedliche Zielgruppen. Diese drei Dimensionen lassen sich seriös nicht in einem Tag aufbauen.

    In vielen Trainer-Ausbildungen werden die drei Felder nacheinander abgearbeitet – erst zwei Tage Fachliches, dann ein Tag Didaktik, am Ende ein Block Change Management. Das ist sauber strukturiert, aber an der Realität vorbei. In einer realen Anwendersituation wechselt eine Multiplikatorin innerhalb einer halben Stunde zwischen einem komplexen Prompting-Beispiel, einer Frage zum EU AI Act und einem Skeptiker-Argument einer 25-jährigen Werkstudentin. Genau diese Gleichzeitigkeit muss die Ausbildung abbilden.

    Deshalb verzahnen wir die drei Dimensionen jeden Tag, statt sie zu trennen. Ein typischer Vormittag bewegt sich zwischen einem fachlichen Vertiefungsthema, einer didaktischen Reflexion „wie würde ich das einer Skeptikerrunde erklären" und einem Stück Adoption-Architektur, das aus den Beispielen entsteht. Wer am Ende der vier Tage zu Hause ankommt, hat nicht ein Sammelheft mit drei getrennten Themenblöcken in der Tasche, sondern ein integriertes Bild davon, wie Lernen, Werkzeug und Programmlogik zusammengehen.

    Was an Tag 1 bis 4 wirklich passiert

    Der erste Tag steht unter der Frage, wie weit die eigene Praxis tatsächlich trägt. Selbst Teilnehmende, die seit über einem Jahr täglich mit Copilot arbeiten, entdecken hier Funktionen, die sie noch nicht ernsthaft genutzt haben – Pages als Pairing-Modus, Cross-App-Workflows, das Copilot Notebook für tiefe Recherchen. Parallel dazu reflektieren wir didaktisch, wie sich diese Funktionen einer Zielgruppe vermitteln lassen, die zum ersten Mal davorsitzt. Der Tag schließt mit einer kurzen Lehrprobe: Jede Teilnehmerin wählt eine Funktion und erklärt sie der Gruppe wie einer Skeptikerrunde – mit strukturiertem Feedback aus der Runde und vom Coach.

    Der zweite Tag verschiebt das Gewicht auf die rechtssichere Praxis und auf typische Konfliktzonen im Unternehmen. DSGVO, EU AI Act, Urheberrecht, Datenklassifizierung, sensible Daten – Themen, die in der Multiplikatorenrolle anders verhandelt werden müssen als in der eigenen Anwendung. Wir spielen reale Stakeholder-Situationen durch: das Gespräch mit dem Betriebsrat, die Diskussion mit der Datenschutzbeauftragten, die Eskalation aus der Fachabteilung. Didaktisch geht es darum, wie man heikle Fragen aufnimmt, ohne sie zu verharmlosen und ohne in Verteidigungshaltung zu rutschen.

    Der dritte Tag öffnet die zweite Dimension: Adoption-Architektur. Welche Komponenten hat ein tragfähiges Rollout-Programm, welche Rollen braucht es, welche Zeithorizonte sind realistisch, an welcher Stelle wirken externe Trainings am besten und wo greifen Multiplikatoren am stärksten. Hier arbeiten Teilnehmende parallel an ihrem eigenen Programm – und zwar nicht abstrakt, sondern mit echten Zahlen ihrer Organisation. Am Ende des Tages steht eine erste, diskussionsreife Roadmap, die in der Gruppe geschärft wird. Wer eine inhaltliche Vertiefung sucht, findet in unseren Beiträgen zur Copilot-Launch-Kampagne und zum Vergleich zwischen Lernreise und Tagesschulung den methodischen Hintergrund, der in den Sessions live anwendbar wird.

    Der vierte Tag ist der Tag der Lehrproben. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hält eine eigene, kompaktere Trainingseinheit zu einem Thema der eigenen Wahl – mit echtem Material, echtem Zeitdruck und echter Zielgruppensimulation. Das Feedback ist ehrlich und konkret: Was hat getragen, wo ist die Argumentation eingeknickt, an welcher Stelle hätte ein anderes Beispiel Welten verändert. Dieser Tag ist der unangenehmste der vier und der wichtigste. Wer hier durchgeht, betritt am Folgetag im eigenen Haus einen anderen Raum.

    Was Teilnehmende mitnehmen: Unsere kompletten Trainings-Decks (PPTX) zur freien internen Nutzung, fertige Übungsaufgaben, Kommunikations- und Change-Templates, FAQ-Sammlungen sowie Infomaterialien fürs Intranet. Eine Prompt-Bibliothek bauen Sie im Training mit echten Anwendungsfällen aus Ihrer Organisation – das ist mehr wert als jede vorgefertigte Liste.

    Wer im Team taugt zum internen Copilot-Multiplikator

    Diese Frage stellt fast jede HR- und L&D-Verantwortliche, die mit der Idee zu uns kommt, und sie ist nicht trivial. Drei Eigenschaften haben sich nach unserer Erfahrung als entscheidend erwiesen, und sie sind nicht beliebig austauschbar.

    Die erste ist didaktisches Talent oder zumindest die Bereitschaft, eines aufzubauen. Damit ist nicht professionelle Trainings-Erfahrung gemeint, sondern die Fähigkeit, sich in jemanden hineinzuversetzen, der gerade nicht weiterkommt – und ihm eine Erklärung zu geben, die seine Welt anschlussfähig macht statt seine Lücke zu vergrößern. Wer in seinem Team derjenige ist, dem die Kollegin nach dem dritten gescheiterten Versuch eine Mail schickt mit „kannst du mir das nochmal zeigen", trägt diese Eigenschaft typischerweise schon.

    Die zweite ist Akzeptanz im Kollegium. Damit ist nicht Beliebtheit gemeint, sondern eine Form von glaubwürdiger Position im Unternehmen, in der Kollegen zuhören, wenn diese Person etwas erklärt. Reine IT-Affinität reicht nicht. Wer als „der Computer-Mensch" abgestempelt ist und niemanden außerhalb der eigenen Bubble erreicht, wird auch als ausgebildeter Multiplikator nicht durchdringen. Wir empfehlen unseren Kunden bei der Auswahl der Teilnehmenden bewusst, eine inhaltlich gemischte Gruppe zu schicken: Fachabteilungen, Stabsfunktionen, manchmal Vertrieb. Die IT bringt das Werkzeug, aber das Vertrauen entsteht andernorts.

    Die dritte ist solide Erfahrung mit Microsoft 365 und den Standardprozessen des Hauses. Wer Copilot lernen soll, ohne Outlook, Teams, OneDrive und SharePoint flüssig zu beherrschen, lernt zwei Dinge gleichzeitig – und scheitert in beiden. Dieser Punkt klingt banal, ist es aber nicht: In der Praxis schicken Unternehmen regelmäßig sehr motivierte, sehr KI-affine Mitarbeitende, deren Office-Praxis aus drei Jahren Homeoffice-Improvisation besteht. Wir holen sie ab, aber leichter wäre es, vorher den Boden zu prüfen.

    Was nach den vier Tagen kommt – die fortlaufende Begleitung

    Wer schon einmal selbst an einer Trainer-Ausbildung teilgenommen hat, kennt die Erfahrung: Die Zertifikatsmappe landet im Regal, die Energie aus den intensiven Tagen verflüchtigt sich nach drei Wochen, und beim ersten echten Stresstest in der eigenen Multiplikatorenrolle fehlt genau der Sparringspartner, der einem im Kurs noch ehrlich Feedback gegeben hatte. Genau dort haben wir vor Jahren begonnen, die Begleitung anders zu denken.

    Der erste Baustein ist eine Community of Practice unter den ausgebildeten Multiplikatoren. Sie verbindet Trainerinnen und Trainer aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen miteinander – Menschen, die exakt vor denselben Fragen stehen, oft auf einem ähnlichen Reifegrad, und die in einer Form von Kollegialität diskutieren, die unter direkten Wettbewerbern nicht entstehen würde. Wir moderieren diese Community, aber das Beste an ihr entsteht zwischen den Teilnehmenden: konkrete Hilfen bei kniffligen Situationen, geteilte Use Cases, Erfahrungsberichte aus Pilotprojekten, gegenseitiges Sparring vor wichtigen internen Vorhaben.

    Der zweite Baustein ist ein laufend gepflegter Material- und Update-Pool. Microsoft verändert Copilot in einem Tempo, das keine Trainer-Mappe einholen kann; Funktionen, die heute selbstverständlich sind, gab es vor sechs Monaten nicht, und Funktionen, die im letzten Quartal als Standard galten, sind in eine andere Lizenzklasse gewandert. Unsere ausgebildeten Multiplikatoren erhalten Zugang zu unseren aktualisierten Trainingsunterlagen, neuen Use Cases, Hinweisen zu Lizenzänderungen und Hintergrundmaterial, das wir intern pflegen. Damit bleiben Ihre internen Multiplikatoren auf einem Stand, den ein einmal erworbenes Zertifikat strukturell nicht halten könnte.

    Diese beiden Bausteine sind kein Zubehör. Sie sind in unserer Erfahrung der Punkt, an dem aus einer Ausbildung ein Programm wird – und an dem die Investition wirtschaftlich kippt, weil der Multiplikator nach sechs und nach zwölf Monaten noch genauso wirksam ist wie nach sechs Wochen.

    Wie Multiplikatoren und externe Trainings ineinandergreifen

    Diese Frage gehört auf den Tisch, weil viele Unternehmen sie unausgesprochen mit sich tragen. Unsere Erfahrung aus über hundert Rollouts ist eindeutig: Programme, die Multiplikatoren gegen externe Trainings ausspielen, scheitern systematisch. Programme, die beide Stärken sauber aufeinander beziehen, tragen.

    Externe Trainings entfalten ihre Wirkung an Stellen, an denen sie strukturell überlegen sind: Sie schaffen Fokuszeit jenseits des Tagesgeschäfts, bringen methodische Frische und neutrale Perspektive ins Unternehmen, vermitteln fachliche Tiefe in einer Geschwindigkeit, die intern selten reproduziert werden kann, und geben den Beteiligten das Gefühl, dass die Organisation ernsthaft in ihre Befähigung investiert. Insbesondere bei Auftaktveranstaltungen, bei sensiblen Zielgruppen und bei der Einführung neuer Funktionsbereiche bleiben externe Trainings die wirksamste Form.

    Multiplikatoren wiederum tragen das Gelernte in den Alltag, übersetzen es in die eigene Sprache, geben Hilfe in dem Moment, in dem sie konkret gebraucht wird, und halten den Pulsschlag des Rollouts auch in den Wochen zwischen Trainings hoch. Sie sind die Antwort auf die Frage, was am Tag drei nach dem Training passiert – und wer da ist, wenn jemand mit einem realen Problem in der Hand vor seinem Bildschirm sitzt. Wirksam ist die Kombination: Trainings als Lernanlässe, Multiplikatoren als Anker dazwischen. Eine Liste der Adoption-Kennzahlen, mit denen sich diese Kombination sichtbar machen lässt, finden Sie in unserer Übersicht zu Copilot Adoption 2026.

    Warum wir unser Programm jetzt für Firmenkunden öffnen

    Eine offene Bemerkung zur Geschichte dieses Programms gehört an diese Stelle. Die vier Tage Train-the-Trainer in der heutigen Form sind nicht aus einer Marktanalyse entstanden, sondern aus unserer eigenen Notwendigkeit. Wir bilden seit Jahren unsere eigenen Trainerinnen und Trainer in genau diesem Format aus – mit denselben Lehrproben, derselben Verzahnung, derselben Begleitung danach. Das ist der Maßstab, den wir an unsere Trainings im Markt anlegen, und es war lange nicht selbstverständlich, dieses Format außerhalb unseres eigenen Hauses zu öffnen.

    Was uns überzeugt hat, das Programm jetzt für Firmenkunden zu öffnen, sind Gespräche mit Verantwortlichen, die sich für ihre eigenen Multiplikatoren genau diese Form der Sorgfalt wünschen. Wir teilen den Wunsch dieser Verantwortlichen so weit, dass wir die Ausbildung nicht abspecken, um Preise vergleichbar zu machen, sondern bewusst auf dem Niveau anbieten, auf dem wir sie für uns selbst entwickelt haben.

    Konkret bedeutet das: Sie bekommen dieselben vier Tage, dieselbe Material-Bibliothek, dieselbe Community of Practice und denselben Update-Pool, in dem auch unsere internen Trainer arbeiten. Buchbar als geschlossene Inhouse-Gruppe oder als offenes Training in Köln, in dem Multiplikatoren aus unterschiedlichen Branchen aufeinandertreffen – und genau diesen Mix aus Perspektiven erleben, der in geschlossenen Gruppen prinzipiell fehlt.

    Der nächste Schritt

    Wenn Sie für Ihr Unternehmen prüfen, ob Sie eigene Copilot-Multiplikatoren als Begleitung Ihres Rollouts aufbauen wollen, ist die Train-the-Trainer-Ausbildung der konkrete Ansatzpunkt. Auf der Trainingsseite finden Sie alle Details zu Inhalten, Formaten, Konditionen und nächsten Terminen. Im offenen Format starten wir mit kleinen Gruppen aus unterschiedlichen Unternehmen, im Inhouse-Format passen wir den Aufbau an Ihre Ausgangslage an.

    Wer den Schritt erwägt, kann gern direkt das Gespräch mit uns suchen – wir prüfen mit Ihnen, ob das Programm zum Reifegrad Ihres Rollouts passt, welche Personen aus Ihrem Haus geeignet wären und in welchem Format der Aufbau am sinnvollsten ist.

    Train-the-Trainer Copilot: Multiplikator:innen mit Tiefe ausbilden

    Vier Tage Vollzeit, drei verzahnte Dimensionen, komplette Material-Bibliothek zur freien internen Nutzung – und eine fortlaufende Begleitung über Community of Practice und Update-Pool. Buchbar als geschlossene Inhouse-Gruppe oder als offenes Training in Köln.

    Zum Training: Train-the-Trainer Copilot →

    Häufig gestellte Fragen

    Was leisten interne Multiplikatoren konkret im Alltag, was Trainings allein nicht abbilden können?

    Trainings legen das Fundament: fachliche Tiefe, methodische Sicherheit, Begeisterung in der Fokuszeit eines Lerntags oder einer Lernreise. Was sie aufgrund ihrer Form nicht leisten, ist die laufende Präsenz im Arbeitsalltag zwischen den Sessions – die Frage in der Kaffeeküche, der schnelle Blick auf den Prompt, der nicht zündet, die Übersetzung eines neuen Features in den eigenen Prozess. Genau diese Brücke zwischen Lernraum und Alltag schlagen Multiplikatoren. Sie sind die Person im Team, die im richtigen Moment greifbar ist – und sorgen damit dafür, dass das Gelernte nicht nach drei Wochen verblasst, sondern in den eigenen Prozessen ankommt.

    Wir haben Trainer, aber keine Copilot-Erfahrenen – wen schicken wir in die Ausbildung?

    Geeignet sind Mitarbeitende mit didaktischem Talent und ehrlicher Akzeptanz im Kollegium, die Microsoft 365 sicher beherrschen und Lust haben, sich tief in Copilot einzuarbeiten. Tiefe KI-Erfahrung ist hilfreich, aber nicht zwingend – die fachlichen Bausteine vermitteln wir im Training systematisch. Was sich nicht in vier Tagen lernen lässt, ist die Fähigkeit, sich in Anwender hineinzuversetzen und in einem skeptischen Raum die richtige Sprache zu finden. Auf diese Eigenschaften sollten Sie bei der Auswahl achten.

    Vier Tage Vollzeit klingen nach viel Zeit – warum geht das nicht kompakter?

    Es geht kompakter, aber dann entsteht das, was Trainer-Zertifikat heißt und in der Realität wenig trägt. Wer am Folgetag im eigenen Haus eine Skeptikerrunde aufnehmen, mit einem Power User auf Augenhöhe diskutieren und gleichzeitig die eigene Rolle gegenüber dem Adoption-Plan halten will, braucht drei Dinge gleichzeitig: eigene fortgeschrittene Praxis, ein klares Bild von Adoption-Architektur und didaktisches Werkzeug für unterschiedliche Zielgruppen. Diese drei Dimensionen lassen sich seriös nicht in einem Tag aufbauen. Vier Tage sind das Minimum für Tragfähigkeit – nicht das Maximum.

    Wie greifen interne Multiplikatoren und externe Trainings sinnvoll ineinander?

    Beide haben unterschiedliche Stärken. Externe Trainings liefern fachliche Tiefe, methodische Frische, neutrale Perspektive und einen Fokusraum, in dem Mitarbeitende einmal aus dem Tagesgeschäft heraustreten und sich konzentriert mit Copilot beschäftigen können. Multiplikatoren wiederum tragen das Gelernte in den Arbeitsalltag, übersetzen es in die eigene Sprache, geben Hilfe in dem Moment, in dem sie konkret gebraucht wird, und halten den Pulsschlag des Rollouts auch in den Wochen zwischen Trainings hoch. Wirksam ist die Kombination: Trainings als Lernanlässe, Multiplikatoren als Anker dazwischen.

    Wie messen wir, ob unsere internen Multiplikatoren wirklich Wirkung erzeugen?

    Drei Messdimensionen haben sich bewährt. Erstens harte Adoption-Kennzahlen: aktive Copilot-Nutzungsrate, Wiederkehr nach 30 und 90 Tagen, Zahl der dokumentierten Use Cases pro Abteilung. Zweitens qualitative Signale: Wie verändert sich die Sprache in Trainings, welche Fragen kommen aus dem Helpdesk, welche Workflows werden tatsächlich umgestellt. Drittens Geschäftswirkung in Pilotbereichen: Bearbeitungszeiten, Output pro Stunde in routineintensiven Prozessen. In der Ausbildung lernen Multiplikatoren, alle drei Dimensionen aufzusetzen, sodass die Wirkung sichtbar wird, bevor jemand danach fragt.

    Was passiert, wenn unsere ausgebildeten Multiplikatoren das Unternehmen verlassen?

    Diese Sorge ist berechtigt und zugleich ein guter Indikator dafür, dass Sie das Programm richtig dimensionieren. Drei Bausteine federn das Risiko ab: Erstens bilden Sie nicht eine Person aus, sondern eine kleine Gruppe – Wissen verteilt sich, Ausfälle werden tragbar. Zweitens bekommen alle Multiplikatoren unsere kompletten Trainings-Decks, Übungen und FAQ-Sammlungen zur freien internen Nutzung; das Material bleibt im Unternehmen, auch wenn Personen wechseln. Drittens bleibt die Verbindung zur Copilotenschule offen: Über die fortlaufende Begleitung können Sie neue Multiplikatoren später nachausbilden, ohne wieder bei null zu starten.

    Wie binden wir Betriebsrat, Datenschutz und IT-Security in den Multiplikatoren-Aufbau ein?

    Indem Sie sie früh als Stakeholder begreifen, nicht erst, wenn das Programm steht. Im Training erarbeiten Multiplikatoren ein Stakeholder-Mapping und einen Kommunikationsplan, der Betriebsrat, Datenschutz und IT-Security explizit adressiert – mit Argumenten, Material und Gesprächsleitfäden. Vertiefung dazu finden Sie in unserem Beitrag zu Microsoft Copilot und dem Betriebsrat, der die typischen Diskussionspunkte und Mitbestimmungsfragen aufnimmt.

    Über den Autor

    Porträtfoto Martin Lang

    Martin Lang

    Gründer copilotenschule.de

    Martin Lang ist Gründer der copilotenschule.de, dem im deutschsprachigen Raum führenden Spezialanbieter für Microsoft-Copilot-Anwenderschulungen. Mit einem Team aus Trainern, Coaches und Beratern hat die Copilotenschule unter seiner Leitung bislang über 2.000 Wissensarbeiter, Führungskräfte und IT-Verantwortliche im produktiven Einsatz von Microsoft Copilot ausgebildet. Zu den Kunden zählen REWE, Pernod Ricard, Lekkerland, Marriott Hotels, Med360Grad und die IHK Nord Westfalen. Die Copilotenschule entstand 2025 aus Yellow-Boat Consulting heraus, der von Martin Lang 2011 gegründeten Beratung für Digitalisierung und agile Transformation in Konzernen und Mittelstand. Der inhaltliche Schwerpunkt seiner heutigen Arbeit liegt auf der strategischen Verankerung, dem sicheren Betrieb und der breitenwirksamen Adoption von Microsoft Copilot in mittelständischen und großen Organisationen der DACH-Region.